Für die Zuläs­sig­keit der Ver­wer­tung von Zufalls­fun­den bei der Durch­su­chung des Dienst-PC eines Arbeit­neh­mers ist es nicht not­wen­dig, dass der Anlass für die Durch­su­chung daten­schutz­recht­lich zuläs­sig war. Es kommt für die Ver­wert­bar­keit des Zufalls­fun­des allein dar­auf an, ob der Ein­griff in das all­ge­mei­ne Per­sön­lich­keits­recht nicht stär­ker wiegt als die Funk­ti­ons­fä­hig­keit der Rechts­pfle­ge. Dies gilt jeden­falls dann, wenn die Durch­su­chung des Dienst-PC dem Arbeit­neh­mer vor­her ange­kün­digt wur­de.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen: http://lrbw.juris.de/cgi-bin/laender_rechtsprechung/document.py?Gericht=bw&GerichtAuswahl=Arbeitsgerichte&Art=en&Datum=2018&Seite=1&nr=25844&pos=15&anz=42