Waren in einem Vor­ver­fah­ren neben Zah­lungs­an­sprü­chen aus einem been­de­ten Arbeits­ver­hält­nis auch kon­kre­te For­de­run­gen zur Berich­ti­gung eines bereits erteil­ten Zeug­nis­ses strei­tig und haben sich die Par­tei­en dann in einem gericht­li­chen Ver­gleich auf die all­ge­mei­ne For­mu­lie­rung geei­nigt, die Arbeit­ge­be­rin möge ein wohl­wol­len­des qua­li­fi­zier­tes Arbeits­zeug­nis mit der Gesamt­no­te „Gut“ ertei­len, so steht die­se Ver­gleichs­for­mu­lie­rung einer erneu­ten Zeug­nis­be­rich­ti­gungs­kla­ge glei­chen Inhalts nicht ent­ge­gen, wenn sich das Zeug­nis nach wie vor weder als gut noch als wohl­wol­lend dar­stellt.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen: https://www.justiz.nrw.de/nrwe/arbgs/koeln/lag_koeln/j2018/6_Sa_15_18_Urteil_20180315.html