1. Die Zuläs­sig­keit des Rechts­we­ges ist für jeden Kla­ge­an­trag, mit dem ein neu­er pro­zes­sua­ler Streit­ge­gen­stand gel­tend gemacht wird, geson­dert zu prü­fen.

2. Bei Ver­wei­sung des Rechts­streits wegen Unzu­läs­sig­keit des Rechts­we­ges ist das Gericht, an das der Rechts­streit ver­wie­sen wor­den ist, auch für Ände­run­gen der Kla­ge­an­trä­ge, die nach § 264 Abs. 2 ZPO kei­ne Kla­ge­än­de­run­gen sind, an den Ver­wei­sungs­be­schluss gebun­den. Kla­ge­er­wei­te­run­gen bzw. Ein­schrän­kun­gen im Sin­ne des § 264 Nr. 2 ZPO geben daher kei­ne Ver­an­las­sung, die Zuläs­sig­keit des Rechts­we­ges erneut zu prü­fen.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen: https://www.justiz.nrw.de/nrwe/arbgs/hamm/lag_hamm/j2018/2_Ta_667_17_Beschluss_20180612.html