, Beschluss vom 09.05.2019

1. Der Urlaub ist gem. § 7 Abs. 2 Satz 1 BUr­lG zusam­men­hän­gend zu gewäh­ren. Jeden­falls ein Urlaubs­wunsch, der auf eine Zer­stü­cke­lung und Ato­mi­sie­rung des Urlaubs in Klein­stra­ten gerich­tet ist, muss nicht erfüllt wer­den. Eine sol­che Urlaubs­ge­wäh­rung wäre nicht geeig­net, die Urlaubs­an­sprü­che des Arbeit­neh­mers zu erfül­len.

2. Das BUr­lG kennt kei­nen Rechts­an­spruch auf hal­be Urlaubs­ta­ge oder sons­ti­ge Bruch­tei­le von Urlaubs­ta­gen.

3. Von obi­gen Grund­sät­zen kann für die Urlaubs­an­sprü­che, die den gesetz­li­chen Min­dest­ur­laub über­stei­gen, durch ver­trag­li­che Ver­ein­ba­rung abge­wi­chen wer­den.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen: http://lrbw.juris.de/cgi-bin/laender_rechtsprechung/document.py?Gericht=bw&GerichtAuswahl=Arbeitsgerichte&Art=en&Datum=2019&nr=27753&pos=2&anz=11