1. Bew­er­tung von Anträ­gen auf Unter­sa­gung des Ein­satzes von Per­so­n­en, der der Betriebrat nicht zuges­timmt hat, im Rah­men eines Eil­ver­fahrens.

2. In dem Ver­fahren nach § 33 Abs. 3 RVG gilt das Ver­schlechterungsver­bot, dh die erstin­stan­zliche Entschei­dung darf nicht zum Nachteil des Beschw­erde­führers abgeän­dert wer­den (vgl. LAG Berlin-Bran­den­burg 20. August 2018 – 26 Ta (Kost) 6070/18, zu II 3 a der Gründe; LAG Köln 30. Dezem­ber 2015 – 12 Ta 358/15, Rn. 17, str.).

3. Das Ver­schlechterungsver­bot ste­ht ein­er Ver­rech­nung von zu niedrig und zu hoch ange­set­zten Bew­er­tun­gen einzel­ner Posi­tio­nen nicht ent­ge­gen. Diese Posi­tio­nen stellen im Beschw­erde­v­er­fahren keine eige­nen Stre­it­ge­gen­stände dar, son­dern bilden lediglich einzelne Ver­rech­nungsposten. Sie sind nur Begrün­dungse­le­mente für die
Bil­dung des einen stre­it­i­gen Gesamt­ge­gen­standswerts, der allein über die Höhe der Gebühren entschei­det (vgl. LAG Düs­sel­dorf 25. Novem­ber 2016 – 4 Ta 634/16, Rn. 13; LAG Berlin-Bran­den­burg 20. August 2018 – 26 Ta (Kost) 6070/18, zu II 3 a der Gründe; LAG Rhein­land-Pfalz 6. Juni 2007 – 1 Ta 105/07, Rn. 45).

4. Auch hin­sichtlich der Anträge in dem Beschw­erde­v­er­fahren tritt eine Bindung nur in Bezug auf den begehrten Gesamt­ge­gen­standswert ein, nicht auch auf seine Zusam­menset­zung aus Einzel­po­si­tio­nen (vgl. LAG Düs­sel­dorf 25. Novem­ber 2016 – 4 Ta 634/16, Rn. 13).

Weit­ere Infor­ma­tio­nen: http://www.gerichtsentscheidungen.berlin-brande…