(Stuttgart) Das Arbeits­gericht Duis­burg hat entsch­ieden, dass die Gew­erkschaft Beschäftigten­ver­band Indus­trie, Gewerbe, Dien­stleis­tung (BIGD) nicht tar­if­fähig ist und auch am 1.1.2010 nicht tar­if­fähig war.

Darauf ver­weist der Köl­ner Fachan­walt für Arbeit­srecht Frhr. Fen­i­more von Bre­dow, Vizepräsi­dent des VDAA Ver­band deutsch­er Arbeit­srecht­sAn­wälte e. V. mit Sitz in Stuttgart, unter Hin­weis auf die Mit­teilung des Arbeits­gerichts (ArbG) Dusi­burg vom 23.08.2012 zu seinen Urteil vom 22.08.2012, Az.: 4 BV 29/12.

Die Gew­erkschaft BIGD mit Sitz in Duis­burg hat im Jahr 2010 zusam­men mit anderen Gew­erkschaften, darunter auch der Tar­ifge­mein­schaft Christlich­er Gew­erkschaften für Zeitar­beit und Per­son­alser­viceagen­turen (CGZP), ver­schiedene Tar­ifverträge mit Zeitar­beit­sun­ternehmen abgeschlossen. Das BAG hat­te am 14.12.2010 (Geschäft­snum­mer 1 ABR 19/10) und zulet­zt am 22.5.2012 (Geschäft­snum­mer 1 ABN 27/12) entsch­ieden, dass die CGZP nicht tar­if­fähig ist. Nach der Entschei­dung des Arbeits­gerichts Duis­burg fehlt es der BIGD ins­beson­dere an der Tarifmächtigkeit.

Von Bre­dow emp­fahl, dies zu beacht­en und bei Fra­gen zum Arbeit­srecht Recht­srat in Anspruch zu nehmen, wobei er u. a. auch auf den VDAA Ver­band deutsch­er Arbeit­srecht­sAn­wälte e. V. – www.vdaa.de – verwies.

 

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Rechtsanwalt/Fachanwalt für Arbeit­srecht
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