(Stuttgart) Der Fußball­train­er Falko Götz hat seine Kündi­gungss­chutzk­lage gegen Hol­stein Kiel in erster Instanz vor dem Arbeits­gericht Kiel am 22.01.2010 verloren.

Darauf ver­weist der Kiel­er Fachan­walt für Arbeit­srecht Jens Klar­mann, Vizepräsi­dent des VdAA  — Ver­band deutsch­er Arbeit­srecht­sAn­wälte e. V. mit Sitz in Stuttgart unter Hin­weis auf das Urteil des Arbeits­gerichts Kiel vom 22.02.2019, Az. 5 Ca 1958 d/09.

Das Gericht war nach Anhörung von 10 Zeu­gen davon überzeugt, dass Falko Götz einen Spiel­er von Hol­stein Kiel nach einem in Brauschweig ver­lore­nen Spiel anschließend in der Umk­lei­dek­abine dreimal mit dem Hand­ballen auf die Stirn geschla­gen hat. Dies wertete das Gericht als grobe Ver­let­zung der arbeitsver­traglichen Pflicht­en, so Klar­mann. Es sei für Hol­stein Kiel unzu­mut­bar, Falko Götz bis zum Ver­tragsende im Jahre 2013 weit­er zu beschäftigen.

Das Urteil ist noch nicht recht­skräftig. Falko Götz kann Beru­fung vor dem Lan­desar­beits­gericht Schleswig-Hol­stein einlegen.

Klar­mann emp­fahl, dieses Urteil  zu beacht­en und in Zweifels­fällen rechtlichen Rat einzu­holen, wobei er u. a. dazu auch auf den VdAA Ver­band deutsch­er Arbeit­srecht­sAn­wälte e. V. — www.vdaa.de — verwies. 

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