Weitere Verhandlung wegen des Diebstahls geringwertiger Sachen steht vor einem Landesarbeitsgericht an / Nach dem „Kinderbettfall“ geht es nun vor dem LAG Schleswig-Holstein um die Mitnahme weggeworfener „Pfandflaschen“

 

(Stuttgart) Am Mittwoch, 24.02.2010, 12:00 Uhr, find­et vor dem Lan­desar­beits­gericht Schleswig-Hol­stein in Kiel, eine Beru­fungsver­hand­lung um eine frist­gemäße Kündi­gung wegen vorge­wor­fe­nen Dieb­stahls statt.

Auch hier­bei, so der Kiel­er Fachan­walt für Arbeit­srecht Jens Klar­mann, Vizepräsi­dent des VdAA  — Ver­band deutsch­er Arbeit­srecht­sAn­wälte e. V. mit Sitz in Stuttgart, unter Hin­weis auf die Pressemit­teilung des Lan­desar­beits­gerichts (LAG) Schleswig-Hol­stein vom 17.02.2010, Az.: 3 Sa 441/09, geht es nach dem ger­ade erst aus­geurteil­ten „Kinder­bet­tfall“ vor dem Lan­desar­beits­gericht Baden-Würt­tem­berg mal wieder um den Dieb­stahl ger­ing­w­er­tiger Sachen.

In dem Fall arbeit­et die kla­gende Arbeit­nehmerin beim beklagten Arbeit­ge­ber seit mehr als 20 Jahren als Reini­gungskraft und ist schwer­be­hin­dert. In ihrem Arbeitsver­trag ist geregelt, dass eine Mit­nahme von Gegen­stän­den aus dem zu reini­gen­den Objekt nicht ges­tat­tet ist. Das gilt aus­drück­lich auch für ger­ing­w­er­tige Gegen­stände.

Die Arbeit­nehmerin hat am Arbeit­sort Pfand­flaschen aus Mülleimern, Müll­con­tain­ern und son­sti­gen Behält­nis­sen einge­sam­melt und mitgenom­men. Deshalb sprach die Arbeit­ge­berin eine frist­gemäße Kündi­gung aus. Hierge­gen hat die Klägerin Kündi­gungss­chutzk­lage erhoben und vor dem Arbeits­gericht Lübeck gewon­nen, woge­gen der Arbeit­ge­ber in die Beru­fung ging, so Klar­mann. Wie auch in den anderen Fällen bei Dieb­stahl ger­ing­w­er­tiger Sachen ist auch hier mit großem Inter­esse an dem Aus­gang des Ver­fahrens zu rech­nen.

Klar­mann emp­fahl nochmals, die teil­weise äußerst hart erscheinende Recht­sprechung der Arbeits­gerichte beim Dieb­stahl auch ger­ing­w­er­tiger Sachen zu beacht­en und für die Mit- oder Weg­nahme von Gegen­stän­den aus dem Betrieb unbe­d­ingt vor­ab die Zus­tim­mung des Arbeit­ge­bers einzu­holen sowie in Zweifels­fällen um Recht­srat nachzusuchen, wobei er u. a. dazu auch auf den VdAA Ver­band deutsch­er Arbeit­srecht­sAn­wälte e. V. – www.vdaa.de – ver­wies.    

Für Rück­fra­gen ste­ht Ihnen zur Ver­fü­gung:

Jens Klar­mann
Recht­san­walt         
Fachan­walt für Arbeit­srecht      
VdAA – Vizepräsi­dent      
c/o  Pas­sau, Niemey­er & Kol­le­gen      
Walk­er­damm 1    
24103 Kiel 
Tel.: 0431 – 974 300
Fax: 0431 – 974 3099  
j.klarmann@pani‑c.de  
www.pani‑c.de

 
 
 
 

Weitere Verhandlung wegen des Diebstahls geringwertiger Sachen steht vor einem Landesarbeitsgericht an / Nach dem „Kinderbettfall“ geht es nun vor dem LAG Schleswig-Holstein um die Mitnahme weggeworfener „Pfandflaschen“

 

(Stuttgart) Am Mittwoch, 24.02.2010, 12:00 Uhr, find­et vor dem Lan­desar­beits­gericht Schleswig-Hol­stein in Kiel, eine Beru­fungsver­hand­lung um eine frist­gemäße Kündi­gung wegen vorge­wor­fe­nen Dieb­stahls statt.

Auch hier­bei, so der Kiel­er Fachan­walt für Arbeit­srecht Jens Klar­mann, Vizepräsi­dent des VdAA  — Ver­band deutsch­er Arbeit­srecht­sAn­wälte e. V. mit Sitz in Stuttgart, unter Hin­weis auf die Pressemit­teilung des Lan­desar­beits­gerichts (LAG) Schleswig-Hol­stein vom 17.02.2010, Az.: 3 Sa 441/09, geht es nach dem ger­ade erst aus­geurteil­ten „Kinder­bet­tfall“ vor dem Lan­desar­beits­gericht Baden-Würt­tem­berg mal wieder um den Dieb­stahl ger­ing­w­er­tiger Sachen.

In dem Fall arbeit­et die kla­gende Arbeit­nehmerin beim beklagten Arbeit­ge­ber seit mehr als 20 Jahren als Reini­gungskraft und ist schwer­be­hin­dert. In ihrem Arbeitsver­trag ist geregelt, dass eine Mit­nahme von Gegen­stän­den aus dem zu reini­gen­den Objekt nicht ges­tat­tet ist. Das gilt aus­drück­lich auch für ger­ing­w­er­tige Gegen­stände.

Die Arbeit­nehmerin hat am Arbeit­sort Pfand­flaschen aus Mülleimern, Müll­con­tain­ern und son­sti­gen Behält­nis­sen einge­sam­melt und mitgenom­men. Deshalb sprach die Arbeit­ge­berin eine frist­gemäße Kündi­gung aus. Hierge­gen hat die Klägerin Kündi­gungss­chutzk­lage erhoben und vor dem Arbeits­gericht Lübeck gewon­nen, woge­gen der Arbeit­ge­ber in die Beru­fung ging, so Klar­mann. Wie auch in den anderen Fällen bei Dieb­stahl ger­ing­w­er­tiger Sachen ist auch hier mit großem Inter­esse an dem Aus­gang des Ver­fahrens zu rech­nen.

Klar­mann emp­fahl nochmals, die teil­weise äußerst hart erscheinende Recht­sprechung der Arbeits­gerichte beim Dieb­stahl auch ger­ing­w­er­tiger Sachen zu beacht­en und für die Mit- oder Weg­nahme von Gegen­stän­den aus dem Betrieb unbe­d­ingt vor­ab die Zus­tim­mung des Arbeit­ge­bers einzu­holen sowie in Zweifels­fällen um Recht­srat nachzusuchen, wobei er u. a. dazu auch auf den VdAA Ver­band deutsch­er Arbeit­srecht­sAn­wälte e. V. – www.vdaa.de – ver­wies.    

 

 

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