, Beschluss vom 28.10.2019

Begrün­det eine Arbeit­ge­be­rin eine Kün­di­gung mit der beschlos­se­nen Ein­stel­lung des Geschäfts­fel­des, in dem der betrof­fe­ne Arbeit­neh­mer bis­her tätig war, und mit der zukünf­ti­gen Fremd­ver­ga­be der dort ange­fal­le­nen Tätig­kei­ten, kommt eine Been­di­gungs­kün­di­gung nicht in Betracht, wenn die Ver­trags­par­tei­en zuvor eine Zusatz­ver­ein­ba­rung geschlos­sen hat­ten, der zufol­ge die Arbeit­ge­be­rin den Arbeit­neh­mer als Leih­ar­beit­neh­mer ihren Kun­den über­las­sen darf, sie die Ein­stel­lung des Geschäfts­fel­des „Arbeit­neh­mer­über­las­sung“ aber weder dem Betriebs­rat mit­ge­teilt, noch als Kün­di­gungs­grund gel­tend gemacht hat.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen: https://www.justiz.nrw.de/nrwe/arbgs/koeln/lag_koeln/j2019/6_Sa_148_19_Urteil_20190829.html