Der Arbeit­ge­ber ist gemäß § 241 Abs. 2 BGB verpflichtet, den schwer­be­hin­derten Arbeit­nehmer auf dessen Zusatzurlaub gemäß § 125 SGB IX a. F. hinzuweisen. Kommt der Arbeit­ge­ber seinen Infor­ma­tions- und Hin­weispflicht­en gemäß der Entschei­dung des EuGH vom 6. Novem­ber 2018 ( — C‑684/16 -) nicht nach, hat der Arbeit­nehmer nach §§ 280 Abs. 1 und 3, 283 BGB i. V. m. § 249 Abs. 1 BGB einen Schadenser­satzanspruch im Form des Ersatzurlaubes, der sich mit Beendi­gung des Arbeitsver­hält­niss­es nach § 251 Abs. 1 BGB in einen Abgel­tungsanspruch umwan­delt.

Weit­ere Infor­ma­tio­nen: https://www.juris.de/jportal/portal/page/bsndpr…