Die bloße Verknüp­fung der Träger­schaft eines nach § 1 AGG ver­pön­ten Merk­mals ein­er­seits mit ein­er nachteili­gen Behand­lung ander­er­seits führt noch nicht zur Annahme eines Indizes nach § 22 AGG und damit nicht zur Beweis­last des Arbeit­ge­bers für die von ihm behauptete Tat­sache, das ver­pönte Merk­mal (hier: Geschlecht/Schwangerschaft) sei nicht ein­mal ein Teil seines Motivbün­dels für die belas­tende Entschei­dung gewe­sen.

Weit­ere Infor­ma­tio­nen: http://www.justiz.nrw.de/nrwe/arbgs/koeln/lag_k…