(Stuttgart) Das Arbeits­gericht Köln hat am 25.03.2010 eine Kündi­gungss­chutzk­lage eines 50-jähri­gen Architek­ten, dem von seinem Arbeit­ge­ber, der Stadt Köln, wegen Schweißgeruchs gekündigt wor­den war, abgewiesen.

Darauf ver­weist der Köl­ner Fachan­walt für Arbeit­srecht Frhr. Fen­i­more von Bre­dow, Leit­er des Fachauss­chuss­es „Beson­dere Arten von Arbeitsver­hält­nis­sen“ des VdAA Ver­band deutsch­er Arbeit­srecht­sAn­wälte e. V. mit Sitz in Stuttgart unter Hin­weis auf die Mit­teilung des Arbeits­gerichts (ArbG)  Köln vom 25.03.2010, Az. 4 Ca 10458/09.

Die beklagte Stadtver­wal­tung Köln hat­te dem Kläger Schweißgeruch und ein ungepflegtes Erschei­n­ungs­bild vorge­wor­fen. Sie kündigte ihm deswe­gen gegen Ende der Probezeit. Die hierge­gen erhobene Kündi­gungss­chutzk­lage hat­te vor der 4. Kam­mer des Arbeits­gerichts Köln keinen Erfolg. so von Bre­dow.

Der Kündi­gungss­chutz nach dem Kündi­gungss­chutzge­setz greift erst nach sechsmonatigem Beste­hen des Arbeitsver­hält­niss­es ein. Bis zu diesem Zeit­punkt kann ein Arbeitsver­hält­nis grund­sät­zlich auch ohne Vor­liegen eines Kündi­gungs­grun­des i. S. des Kündi­gungss­chutzge­set­zes gekündigt wer­den. Zu über­prüfen war die Kündi­gung daher nur im Hin­blick auf Sit­ten­widrigkeit bzw. Willkür. Diese hat das Arbeits­gericht aber hier verneint, sodass die  Kündi­gung wirk­sam sei.

Von Bre­dow emp­fahl, bei Fra­gen zum Arbeit­srecht Recht­srat in Anspruch zu nehmen, wobei er u. a. auch auf den VdAA Ver­band deutsch­er Arbeit­srecht­sAn­wälte e. V. – www.vdaa.de – ver­wies.

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