(Stuttgart)  Ein EDV-Admin­is­tra­tor darf seine Zugangsrechte nur für seine Auf­gaben nutzen, die der Funk­tion des Com­put­er­sys­tems dienen. Er darf nicht außer­halb dieser Auf­gaben Inhalte fremder Datenbestände ein­se­hen.

Miss­braucht er seine Zugangsrechte„ so der Köl­ner Fachan­walt für Arbeit­srecht Frhr. Fen­i­more von Bre­dow, Vizepräsi­dent des VdAA Ver­band deutsch­er Arbeit­srecht­sAn­wälte e. V. mit Sitz in Stuttgart, unter Hin­weis auf das am 16.09.2010 veröf­fentlichte Urteil des Lan­desar­beits­gerichts (LAG) Köln vom 14.05.2010 — 4 Sa 1257/09 -, kann das eine frist­lose Kündi­gung recht­fer­ti­gen.

Das Lan­desar­beits­gericht Köln hat deshalb die Kündi­gungss­chutzk­lage eines EDV-Admin­is­tra­tors abgewiesen, dem frist­los gekündigt wor­den war, weil er E‑Mails und Kalen­dere­in­träge des Vor­stands sein­er Arbeit­ge­ber­fir­ma einge­se­hen hat­te.

Das Gericht hat auch nicht die Recht­fer­ti­gung des Klägers gel­ten lassen, er sei zugle­ich Innen­re­vi­sor gewe­sen, deshalb sei es seine Auf­gabe gewe­sen, auch den Vor­stand zu kon­trol­lieren. Schon grund­sät­zlich – so das Lan­desar­beits­gericht – sei es nicht Auf­gabe von angestell­ten Innen­re­vi­soren, auch den Arbeit­ge­ber oder seinen Vor­stand zu kon­trol­lieren. Auch die für die Innen­re­vi­sion im konkreten Fall gel­tenden Richtlin­ien ergaben ein solch­es Kon­troll­recht nicht.

Von Bre­dow emp­fahl, dies zu beacht­en und bei Fra­gen zum Arbeit­srecht Recht­srat in Anspruch zu nehmen, wobei er u. a. auch auf den VdAA Ver­band deutsch­er Arbeit­srecht­sAn­wälte e. V. – www.vdaa.de – ver­wies.

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Frhr. Fen­i­more von Bre­dow
Rechtsanwalt/Fachanwalt für Arbeit­srecht
VdAA-Vizepräsi­dent
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